Gemeinde Hirschberg

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Hirschberg an der Bergstraße

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Katholische Kirche Großsachsen

Anschrift und Gottesdienste

Römisch-Katholische Kirchengemeinde Weinheim-Hirschberg
Katholische Pfarrgemeinde St. Jakobus Großsachsen / Hohensachsen

Pfarramt
Talstraße 17
69469 Weinheim

Tel.: 06201 52748
Fax: 06201 599954
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Öffnungszeiten des Pfarrbüros
Montag:           9:00 Uhr bis 12:00 Uhr
Mittwoch und
Freitag:          10:00 Uhr bis 12:00 Uhr
Dienstag:       15:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Donnerstag:   15:00 Uhr bis 18:00 Uhr

Gottesdienste in der Christkönigskirche

  • An Sonn- und Feiertagen
    Samstag 18:00 Uhr Vorabendmesse in Hohensachsen oder Lützelsachsen
    Sonntag 09:30 Uhr
  • An Werktagen
    Dienstag 19:00 Uhr (in der Winterzeit 18:30 Uhr) Euchristiefeier in Hohensachsen

Die genauen Zeiten und Gottesdiensttermine finden Sie HIER

Kath. Kirche Großsachsen

Die Geschichte der Christkönigs - Kirche

Schon lange bestand der Wunsch der Großsachsener Katholiken nach einer eigenen Filialkirche so wie sie früher schon einmal, im Mittelalter, ein eigenes, wenn auch kleines Gotteshaus, die Maria - Magdalenen - Kapelle besaßen. Dieser Wunsch sollte, durch das Anwachsen der Pfarrgemeinde Hohensachsen bedingt, seine Erfüllung finden.

Die Ursache des Kirchenbaues
Als nach dem 2. Weltkrieg der Strom der Heimatvertriebenen sich in unser Land ergoß, wuchs auch die Katholikenzahl der Pfarrei Hohensachsen beträchtlich. Zählte man vor dem 2. Weltkrieg im Pfarrbezirk, zu dem das Pfarrdorf Hohensachsen und die 3 Filialen Großsachsen, Lützelsachsen und Ritschweier gehören, 754 Katholiken, so war deren Zahl schließlich auf über 2000 angewachsen. Dies hatte zur Folge, dass die relativ kleine Pfarrkirche in Hohensachsen den Anforderungen, wie sie die geänderte Situation mit sich brachte, nicht mehr gewachsen war. Da sie eine spürbare Entlastung brauchte, gab die Kirchenbehörde mit Erlaß vom 15. Februar 1962 die Erlaubnis zum Kirchenbau in Großsachsen.

Der Bauplatz
Hier hatte die Pfälzer Kath. Kirchenschaffnei Heidelberg im Gewann 'Hoenig' zwei Äcker mit zusammen 33,55 ar in einer Lage, die für einen Kirchenbau geradezu als ideal angesehen werden mußte. Diese Grundstücke waren vorsorglich schon im Jahre 1948 für evtl. künftige Bauzwecke reserviert worden. Auf diesem Platz, auf einer Anhöhe am Ortsrand inmitten des zukünftigen Wohnungsbaugebietes gelegen, sollte nun die Kirche erstellt werden.

Baugeschichte
Mit der Ausführung des Baues wurde das Erzbischöfliche Bauamt Heidelberg unter Oberleitung des Baudirektors Hans Rolli beauftragt. Den Entwurf, die Planung und die künstlerische Oberleitung übernahm Oberbaurat Manfred Schmitt-Fiebig in Verbindung mit August Hafner, der die Werkpläne zeichnete. Die örtliche Bauleitung lag in den Händen des freien Architekten Rudolf Stelz, Großsachsen. Nachdem die eingereichten Pläne vom Erzbischöflichen Ordinariat in Freiburg und vom Landratsamt Mannheim genehmigt worden waren, konnte schließlich am 12. November 1963 der erste Spatenstich vollzogen werden. Am 20. September 1964 war die feierliche Grundsteinlegung durch den Dekan und Geistlichen Rat Anton Knapp von Weinheim. Am 4. November 1964 konnte das Richtfest gefeiert werden, wobei Guido Henn aus Leutershausen seinen prächtigen Amateurfilm über den Werdegang der neuen Kirche erstmalig vorführte.

Am Christkönigsfest, dem 31. Oktober 1965 fand dann unter großer Anteilnahme der Bevölkerung die Benediktion der Kirche durch den Dekan des Kapitels Weinheim, Herrn Geistlichen Rat Anton Knapp, statt. Am 2. Oktober 1966 durfte das Gotteshaus in der Konsekration durch den Bischof die höchste Weihe empfangen, deren ein kirchliches Gebäude teilhaft werden kann.

Kirchentitel und Patronat
Die Konsekration einer Kirche hat man schon oft mit einer feierlichen Taufe verglichen. Wie nun bei der Taufe der Mensch einen Namen erhält, so wird auch die Kirche aufeinen Titel oder Namen geweiht. Als Titel für die neue Kirche wurde Christkönig gewählt. Dadurch soll die Stellung Christi in der heiligen Liturgie, in der Kirche und im gesamten Kosmos sowie die chtistozentrische Bezogenheit unseres Lebens besonders zum Ausdruck- kommen. Weil die Kirche Christus dem König geweiht wurde, darum trägt auch der fast 30 Meter hohe Kirchturm, der weithin sichtbar ist, die Insignien des Königtums Christi: Kreuz und Krone. Auch sonst finden diese Symbole in der künstlerischen Gestaltung der Kirche, so in der Verglasung der Kirchennordwand, ihre Verwendung.

Erste Nebenpatronin der Kirche ist Maria, die Mutter Jesu. Diese Wahl. legte sich schon im Hinblick auf den Kirchentitel nahe, wäre aber auch aus anderen Gründen angebracht gewesen. Es bestand der Wunsch zahlreicher Gläubigen in Großsachsen nach einer Marienkirche. Wegen der Nähe der Marienwallfahrtskirche in Leutershausen wurde davon zwar Abstand genommen, aber dem Wunsche der Gläubigen durch das erste Nebenpatronat Rechnung getragen. Zweite Nebenpatronin ist Maria Magdalena. Aus geschichtlichen Gründen sollte sie eigentlich die Hauptpatronin der neuen Kirche werden - denn man soll untergegangene Patronate nach Möglichkeit wieder aufleben lassen. Da aber ihr Fest (am 22. Juli) und das Fest des hl. Jakobus, des Patrons der Pfarrkirche in Hohensachsen (am 25. Juli), zu nahe aufeinander folgen, mußte man diesen Plan fallen lassen. So wurde im zweiten Nebenpatronat das Andenken an die Patronin der ehemaligen Maria - Magdalenen - Kapelle für künftige Zeiten festhalten.

Die Orgel
Die Orgel wurde am Sonntag, dem 18. Januar 1970 feierlich ihrer Bestimmung übergeben. Sie ist innenräumlich, als plastisch gestaltendes Element, Teil der Eingangsseite.

Das Geläute
1980 wurde im Turm der Kirche das Geläute installiert. Es hat 5 Glocken und ist mit dem Geläute der evangelischen Kirche in Großsachsen abgestimmt.

1. Christkönigs Glocke: Tonlage es', Gewicht ca. 1.300 kg
2. Marien Glocke: Tonlage ges', Gewicht ca. 800 kg
3. Jakobus Glocke: Tonlage b', Gewicht ca. 480 kg
4. Maria Magdalena Glocke: Tonlage des', Gewicht ca. 280 kg
5. Josefs Glocke: Tonlage es', Gewicht ca. 200 kg