Gemeinde Hirschberg

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Hirschberg an der Bergstraße

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Hirschberger Umweltinfos

Biotope (Naturschutz)

Was ist ein Biotop?

Biotope sind einheitlich beschaffene Lebensräume, die gegenüber der Umgebung, also anderen Biotopen abgegrenzt sind. In den unterschiedlichen Biotopen leben ganz bestimmte Pflanzen und Tiere in einer jeweils typischen Lebensgemeinschaft zusammen. Die Tier- und Pflanzenarten sind an spezifische Bedingungen ihres Biotops angepasst und können oftmals nur dort überleben.

Wie sind unsere Biotope entstanden?

Unsere Landschaft ist von der jahrtausendelangen Kulturgeschichte geprägt. Die Aktivitäten des Menschen haben die natürliche Erscheinung der Landschaft verändert. Die Mehrzahl der Biotoptypen sind durch menschliche Nutzung entstanden. Die Bewirtschaftung vieler Flächen hat für viele Arten neuen Lebensraum geschaffen. So sind beispielsweise durch Beweidung Magerrasen, durch den Abbau von Stein Felswände in Steinbrüchen oder durch die Bewirtschaftungsform im Weinbau Trockenmauern entstanden. Tier – und Pflanzenarten, die in unseren Biotopen leben, sind durch die frühere Nutzung gefördert worden.

Trockenmauer

Wodurch wurden und werden diese Lebensräume bedroht?

Viele der entstandenen naturnahen Lebensräume mussten im Laufe der Jahre der Bebauung weichen, verloren ihre ökologische Qualität durch intensive Bewirtschaftung oder durch eine fehlende bzw. falsche Pflege. Durch das Verschwinden vieler Lebensräume sind zahlreiche Tier- und Pflanzenarten bei uns selten geworden. Um unsere heimische Tier- und Pflanzenwelt zu erhalten, müssen wir die gesamte Vielfalt der Lebensräume erhalten.

Biotope nach § 24 a Naturschutzgesetz

Das Naturschutzgesetz stellt, mit dem Ziel dem fortschreitenden Artenschwund nachhaltig entgegen zu wirken, besonders wertvolle und gefährdete Biotope unter Schutz. Diese Lebensräume sind im § 24 a aufgeführt. Es handelt sich insbesondere um Biotope der Feucht- und Trockengebiete, Naturgebilde wie Höhlen und wertvolle Kleinstrukturen wie Hecken, Trockenmauern oder Hohlwege.

Biotopkartierung

Die langfristige Sicherung der besonders geschützten Biotope ist jedoch nur gewährleistet, wenn eine fachlich gut begründete Beschreibung über sie vorliegt. Diese 'gerichtsfeste' Dokumentation dient bei einer Beeinträchtigung oder gar Zerstörung der schützenswerten Flächen als notwendiger Nachweis über ihren früheren Zustand. Für die Erhebung der besonders schützenswerten Biotope in Hirschberg ist die Naturschutzbehörde zuständig. Hierzu wurden bereits 1995 Daten erfasst und in Karten dokumentiert.

Pflege von Biotopen

Für die durch menschliche Nutzung entstandenen Biotope (z.B. Nasswiesen, Magerrasen, Streuobstwiesen) sind Pflege- und Unterhaltungsmaßnahmen zulässig und z.T. zur Erhaltung notwendig. Wir alle können zum Schutz unserer Natur einen Beitrag leisten! Neben dem respektvollen Umgang mit der Natur – eine Selbstverständlichkeit für jeden Naturfreund - kommt es auch auf die richtige Pflege der einzelnen Lebensräume an.

Schützenswerte Biotoparten in Hirschberg

Eine Zusammenfassung schützenswerter Biotoparten in Hirschberg und deren Pflege finden Sie in der PDF-Datei. Weiter zur PDF

Ozonwerte (Luftmessungen)

Sommersmog wird zu 70 % durch die Abgase von Kraftfahrzeugen und zu 30 % durch Industrie, Hausbrand und sonstige Quellen verursacht. An warmen, windstillen Sommertagen reagiert die Smogluft mit dem Sonnenlicht. Durch photochemische Reaktionen entsteht das aggressive Ozon. Ozon verursacht bei manchen Menschen gesundheitliche Beschwerden wie Kopfschmerzen, brennende Augen, gereizten Hals und Rachen oder auch Müdigkeit. Bei erhöhten Werten sollte auf besondere körperliche Anstrengungen in der Zeit von 13 – 19 Uhr verzichtet werden. Aktuelle Ergebnisse zu Ozon und anderen Immissions- und Emissionsdaten von Messstationen der näheren Umgebung können Sie über Internet beim Zentrum für Umweltmessungen in Baden-Württemberg oder bei der Landesanstalt für Umweltschutz Baden-Württemberg abrufen.

Wasseruntersuchung

Auftraggeber: Gruppenwasserversorgung Obere Bergstraße
Untersuchung vom 11.05. bzw. 22.06.2017 durch das Institut für Hygiene und medizinische Mikrobiologie der Universität Heidelberg (n.b. = nicht beobachtbar; n.u. = nicht untersucht)

Meßwert

Grenzwert

E.Coli

0

0

Coliforme Keime

0

0

Koloniezahl bei 20°C

0

100 je ml

Koloniezahl bei 36°C

23

100 je ml

Enterokokken

0

0

Benzol

< 0,0003 mg/l

0,001 mg/l

Bor

< 0,1 mg/l

1 mg/l

Chrom

< 0,005 mg/l

0,05 mg/l

Cyanid

< 0,005 mg/l

0,05 mg/l

1,2-Dichlorethan

< 0,0003 mg/l

0,003 mg/l

Fluorid

<0,15

1,5

Nitrat

44,6 mg/l

50 mg/l

Nitrit

<0,05 mg/l

0,5 mg/l

Quecksilber

< 0,0001 mg/l

0,001 mg/l

Selen

< 0,001 mg/l

0,01 mg/l

Tetrachlorethen 

< 0,001 mg/l

0,010 mg/l

Trichlorethen

<0,001 mg/l

0,010 mg/l

Aluminium

< 0,02 mg/l

0,2 mg/l

Ammonium

<0,05 mg/l

0,5 mg/l

Chlorid

47,7 mg/l

250 mg/l

Eisen

0,02 mg/l

0,2 mg/l

Färbung

0,050/m 

0,5/m

Geruchsschwellenwert

1

2 bei 12°C

Geschmack

unauffällig

ohne Anomalie

elektr. Leitfähigkeit

867,0

2500

Trübung

0,12

1,0 NTU

pH-Wert bei 15 °C

7,29

6,5-9,5

Mangan

 0,014 mg/l

0,05 mg/l

Natrium

20,0 mg/l

200 mg/l

Sulfat

91,3 mg/l

240 mg/l

Calcium

133,0 mg/l

-keiner-

Magnesium

22,3 mg/l

-keiner-

Kalium

2,0 mg/l

-keiner-

Nitrit

<0,05 mg/l

0,5 mg/l

TOC

0,8 mg/l

0,001 mg/l

Säurekapazität

5,64 mmol/l

o.a.V.

Uran

0,002 mg/l

0,01 mg/l

PSM u. Biozide

<0,0001

0,0005 mg/l

Wasserhärte

25,0 °dH

---

 - berechnet als CaCO3

4,5 mmol/l

Hier können Sie den kompletten Prüfbericht einsehen

Links (Umwelt-Infos)