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8. Europäisches Filmfestival der Generationen

Artikel vom 31.08.2017
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Sonntag, 15. Oktober 2017, 20.15 Uhr

TROCKENSCHWIMMEN
Schwimmen lernen heißt Leben lernen
Dokumentarfilm
Deutschland 2016
77 Minuten
Regie: Susanne Kim
mit Manfred, Monika, Karin, Erika, Eun-Sook, Sigrid und Cevat

In Deutschland ist es unter älteren Menschen keineswegs selbstverständlich schwimmen zu können, besonders nicht unter Frauen. Teils konnten oder durften sie es nicht erlernen, teils bestehen Ängste und Traumata mit dem Element Wasser. In Leipzig finden sich sieben ältere Menschen zusammen, um innerhalb von zehn Tagen das Schwimmen zu lernen. Die Hinter-gründe und Motive, diesen mutigen Schritt zu unternehmen, sind so unterschiedlich wie ihre Lebensgeschichten. Ob Hausfrau, Malerin oder Segler, alle müssen sich der Angst stellen und lernen, sich „freizuschwimmen“ und „loslassen zu können“. Denn es geht im übertragenen Sinne auch darum, sich im Alter neue Aufgaben und Ziele zu setzen und um die Bereitschaft, Neues erlernen zu wollen. Eine liebevoll hintergründig erzählte und in poetisch schönen Bildern choreographierte Dokumentation über den Sprung ins kalte Wasser.

Nach dem Film besteht die Möglichkeit mit der Regisseurin Susanne Kim ins Gespräch zu kommen.

 

Mittwoch, 18. Oktober, 15.00 Uhr

DIE HERBSTZEITLOSEN
Schweizer Komödie über veraltete Alters- und Frauenbilder
Schweiz 2007
90 Minuten
Regie: Bettina Oberli
mit Stephanie Glaser, Annemarie Düringer, Monica Gubser, Heidi Maria Glössner
 
Martha führt einen kleinen Dorfladen im idyllischen Trub, in der Schweiz. Doch nach dem Tod ihres Mannes hat sie nur noch wenig Freude am Leben. Ihre Freundinnen ermuntern sie, sich endlich ihren lang gehegten Traum einer eigenen Dessous-Boutique zu erfüllen. Mit der Ladeneröffnung sorgt Martha für Zündstoff im Dorf, zumal ihr Sohn Walter als Pfarrer moralische Bedenken gegen den Reizwäschetempel hat. Doch Martha mag nicht mehr dem traditionellen Verhaltenskorsett ihrer Umwelt entsprechen, stattdessen beginnt sie couragiert und mit viel Elan ihre eigenen Vorstellungen und Wünsche vom Alter in die Tat umzusetzen.
Die liebenswerte Komödie über vier innovationsfreudige Rentnerinnen war international ein großer Publikumshit.

Vor dem Film haben die Besucher die Möglichkeit, sich bei einer Tasse Kaffee und einem Stückchen Kuchen auszutauschen und nach dem Film mit Klaus Reinhard, Studiendirektor a.D. und Lehrer für die Nachwuchsspieler der TSG 1899 Hoffenheim ins Gespräch zu kommen.

Weitere Informationen zum Filmfestival unter http://www.festival-generationen.de