Klimaschutz

Eine der größten Herausforderungen unserer Zeit ist der Schutz des Klimas. Sowohl auf globaler Ebene als auch direkt vor Ort sind die Auswirkungen des Klimawandels spürbar. In Hirschberg sind vor allem langanhaltende Hitzeperioden und Trockenheit sowie Starkregenereignisse wahrzunehmen. Damit die klimatischen Veränderungen einigermaßen beherrschbar bleiben, darf sich die Erdatmosphäre nach wissenschaftlich fundierter Meinung nicht um mehr als 1,5 bis 2 Grad Celsius erwärmen.

Ursache für die Erderwärmung sind eine starke Zunahme der Emissionen von Treibhausgasen (THG). Insbesondere die Kohlenstoffdioxid (CO2)-Emissionen, die bei der Verbrennung von fossilen Brennstoffen (Erdöl, Erdgas, Kohle) zur Energiegewinnung entstehen, beschleunigen den Prozess. Daher sind zentrale Aufgaben des Klimaschutzes, Potenziale zu ermitteln und geeignete Maßnahmen zu entwickeln, die zur Reduzierung der THG-Emissionen führen. Um auch in Zukunft eine lebenswerte Welt vorzufinden - auch für kommende Generationen - ist eine nachhaltige Entwicklung zwingend erforderlich. Das umfasst unter anderem technische Lösungen bei der Energieeffizienz, die Umstellung der Energieerzeugung auf erneuerbare Energien genauso wie eine Umstellung beim Thema Konsum.

Klimaschutz ist eine Herausforderung für die gesamte Kommune, einschließlich ihrer Bürgerinnen und Bürger, der ortsansässigen Unternehmen als auch deren Beschäftigten. Es braucht Wille, Mut und Teamgeist. Die Klimaziele sind nur zu erreichen, wenn wir uns alle beteiligten und bereit sind, unsere Gewohnheiten zu ändern. 

Die Gemeinde Hirschberg möchte stärker im Bereich Klimaschutz aufstellen, wodurch die Aktivitäten strategisch ausgerichtet werden sollen. Aus diesem Grund hat das Bürgermeisteramt einen Klimaschutzmanager eingestellt, der zunächst maßgeblich an der Erstellung eines Klimaschutzkonzepts beteiligt ist und danach die Umsetzung der Maßnahmen initiiert und koordiniert.   

Das Vorhaben wird aus Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative zunächst über 2 Jahre gefördert (Förderkennzeichen 67K18276). Laufzeit des Erstvorhabens: 01. August 2022 bis 31. Juli 2024.

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.