Gemeinde Hirschberg

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Hinweise zur Kinderbetreuung

Fahrplan für weitere Öffnung des Schul- und Kitabetriebs, vom Ministerium für Kultus, Jugend und Sport:

HIER finden Sie die zugehörige Pressemitteilung des Kultusministeriums vom 06. Mai

 

 

Schreiben von Kultusministerin Dr. Eisenmann zur erweiterten Notbetreuung ab dem 27. April

HIER finden Sie ein Schreiben von Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann zur erweiterten Notbetreuung ab dem 27. April

Die Notfallbetreuung an den Schulen und Kindertageseinrichtungen wird ab dem 27. April 2020 ausgeweitet

23.04.2020

Die Notfallbetreuung von Kindern wegen der Corona-Krise wird ab der kommenden Woche ausgebaut. Vom 27. April an sollen zusätzlich zur kritischen Infrastruktur (§§ 2 bis 8 BSI-Kritisverordnung) auch Kinder Anspruch auf eine Notbetreuung haben, bei denen beide Erziehungsberechtigte beziehungsweise die oder der Alleinerziehende einen außerhalb der Wohnung präsenzpflichtigen Arbeitsplatz wahrnehmen müssen und von ihrem Arbeitgeber als unabkömmlich gelten.
Wir sind bemüht allen Kindern einen Not-Betreuungsplatz anbieten zu können, jedoch sind die Betreuungsmöglichkeiten begrenzt, so dass es ggf. leider auch zu Absagen kommen kann.

Somit müssen Eltern zur Bestätigung eine Bescheinigung Ihres Arbeitgebers vorlegen, sowie auf der Anmeldung zur Notfallbetreuung bestätigen, dass eine familiäre oder anderweitige Betreuung nicht möglich ist.
Die jeweiligen Anmeldeunterlagen zur Notfallbetreuung der kirchlichen Kindergärten bzw. Krippen bekommen Sie im Laufe der Woche über die jeweiligen Einrichtungen bzw. Träger.

Für die ev. Kindergärten in Hirschberg erhalten Sie diese HIER

Beim AWO Waldkindergarten wenden Sie sich bitte an Herrn Immenroth, erreichbar unter der Mailadresse sven.immenroth(@)awo-rhein-neckar.de bzw. telefonisch unter 06201/4853-261.

Beide Grundschulen haben die Anmeldeunterlagen mit den gesetzlichen Bestimmungen über den jeweiligen Eltern-Mail-Verteiler versandt.


Alle aktuellen Infos dazu immer auch über das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport


Aussetzung der Elternbeiträge - Presseerklärung

Kitagebühren: Städte und Gemeinden der Bergstraße setzen auf einheitliche Lösung

In einer gemeinsamen Telefonkonferenz am Dienstag haben sich die Bürgermeister der
Kommunen des nördlichen Rhein-Neckar-Kreises intensiv über die aktuelle Situation der
Kinderbetreuung ausgetauscht. Im Mittelpunkt stand die Abstimmung über ein einheitliches
Vorgehen zur Frage, ob die Betreuungsgebühren für die Bereiche Krippe, Kindergarten und
Schulkindbetreuung für den Monat April ausgesetzt werden. Alle Kommunen beschlossen
gemeinsam, der Empfehlung der kommunalen Landesverbände zu folgen und die Erhebung
der Gebühren für den Monat April auszusetzen. Erhoben werden sollen die Gebühren für die
eingerichtete Notfallbetreuung entsprechend der bestehenden Gebührensatzungen.

Bürgermeister Andreas Metz, Sprecher für den Sprengel Bergstraße, begründet die
Entscheidung in seinem Statement: „Alle Städte und Gemeinden befinden sich im
Krisenmodus und stehen tagtäglich vor weitreichenden Herausforderungen. Wichtig hierbei ist
es, stets auch die Folgen der Entscheidungen im Blick zu halten. Ein abruptes Aussetzen der
Einnahmen bringt viele Träger in eine akute finanzielle Schieflage, gefährdet Arbeitsplätze
sowie Betreuungsstrukturen, welche im weiteren Fortgang wieder wie gewohnt vorhanden
sein müssen und dringend benötigt werden. Gleichwohl können wir die Perspektive der Eltern
nachvollziehen, die zum Teil mit finanziellen Einbußen konfrontiert sind. Wir haben uns daher
darauf verständigt, der Empfehlung der kommunalen Landesverbände zu folgen und den
Einzug der Gebühren im Monat April auszusetzen. Dies bedeutet nicht, dass die Gebühren
erlassen werden. Wir warten für weitergehende Entscheidungen die angekündigten Lösungen
der Ministerien ab. Gleichzeitig werden wir in den anstehenden Gesprächen mit dem Land
unsere Bedenken vorbringen und auch darauf drängen, eine Rückerstattung der Gebühren
durch das Land zu erzielen.“

Nachfolgende Städte und Gemeinde haben sich dieser Position angeschlossen:

Gemeinde Dossenheim
Gemeinde Edingen-Neckarhausen
Gemeinde Heddesheim
Gemeinde Hirschberg
Gemeinde Ilvesheim
Gemeinde Laudenbach
Gemeinde Wilhelmsfeld

Stadt Hemsbach
Stadt Ladenburg
Stadt Schriesheim
Stadt Weinheim

Die kirchlichen Träger und Postillion verfahren vergleichbar, mit den anderen freien Trägern
stehen die Städte/Gemeinden in Kontakt.

Hintergrund: Das Land Baden-Württemberg hat auf Grund der aktuellen Corona Krise eine
Landesverordnung (Verordnung der Landesregierung über infektionsschützende Maßnahmen
gegen die Ausbreitung des Virus SARS-Cov-2 (Corona-Verordnung - CoronaVO) erlassen,
demnach sämtliche Kinderbetreuungsangebote mit Ausnahme einer Notbetreuung bis zum 19
April 2020 zu schließen sind.

Elternbrief der AWO

Brief der AWO an die Eltern

Liebe Eltern,
nach wie vor hat uns alle die Corona-Pandemie mit all ihren Auswirkungen und
Unsicherheiten im Griff. Wir können im Moment auch nicht abschätzen, wann sich dies
ändern wird und ein Stück Normalität wieder einkehren wird.
Auch wir sind fast täglich mit neuen Informationen konfrontiert, sind in einem stetigen
Austausch mit den Kommunen und versuchen gemeinsam bestmögliche Regelungen für
alle Beteiligten zu finden.
Aus diesem Grund bekommen Sie heute dieses Schreiben mit neuen Informationen.
In Abstimmung mit den Kommunen haben wir uns heute auf ein Aussetzen der
Beitragsgebühren für den Monat April verständigt. Wir folgen damit einer Empfehlung
der Kommunen und des Städte- und Gemeindetages. Unsere gemeinsame Zielsetzung
ist es, Sie in diesen unsicheren Zeiten erst einmal ein Stück weit zu entlasten. Wir
werden daher die in den Abrechnungen ausgewiesenen Beträge zunächst nicht
einziehen. Ausnahme hiervon sind diejenigen, deren Kinder sich aktuell in der
Notbetreuung befinden.
Aussetzen bedeutet jedoch nicht aufheben. Wir werden versuchen in gemeinsamen
Aushandlungsprozessen mit den Kommunen, sowie auf Bundes- und Landeseben einen
Großteil der Mindereinnahmen bei fortlaufenden Kosten zurückzuerhalten. Die
Kommunen haben uns einen solchen Vorschlag unterbreitet, den wir gerne annehmen.
Wir hoffen, dass Sie diese unsere Entscheidung erst einmal als Entlastung für sich
empfinden können.
Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien weiterhin alles Gute. Bleiben Sie gesund,
passen Sie auf sich auf und helfen Sie mit, diese schwierige Situation für uns alle
bestmöglich zu meistern.
Herzliche Grüße

gez. 
Sven Immenroth, Sylvia Kaller